KARIBU Kinderhilfe

Karibu

Teil des Gemüsegartens. Er muss intensiv bewässert werden. Um den Wasserverbrauch zu vermindern, wurde auf Tröpflibewässerung umgestellt.


Mit einer Handwaschanlage vor dem Esssaal wurde die Hygiene im Heim verbessert.

Maria wurde von ihrer Mutter ausgesetzt, von der Polizei aufgelesen und ins Waisenheim in Boma gebracht. Die Eltern konnten nicht ausfindig gemacht werden. Maria ist geistig behindert und Epileptikerin.

Schulbetrieb im Zentrum Boma


m Zentrum Boma

Informieren Sie sich auch über:

Dieses blinde Kind sucht die unterstützende Zuneigung der Lehrerin

Zum Seitenanfang

Albinos im Zentrum Boma

Zurück zur Übersicht „Projekte“

Unser Projekt ZENTRUM BOMA:

Heim und Schule für Waisen und behinderte Kinder in Boma Ng’ombe


Das  Zentrum Boma  ist  ein Waisenhaus mit  integrierter  Schule, das sich  vor  allem  behinderter  Kinder  annimmt  (Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose, Albinos u.a.). Es liegt südlich des Kilimanjaro in Tansania. Vor 18 Jahren gegründet, hat es sich für Waisenkinder und Behinderte zu einer wichtigen Ausbildungsstätte entwickelt, die sie auf eine bessere Zukunft vorbereitet. Es ist ein geschützter Hort, wo sie Verständnis finden, eine ihren Fähigkeiten entsprechende Ausbildung und persönliche Entwicklung erfahren dürfen. Die Ausbildung in den Klassen erfolgt integriert, das heisst unter Einbezug der Behinderten und der Nichtbehinderten. Oft erteilen bis zu drei Lehrkräfte gemeinsam Klassenunterricht und garantieren so differenziert, dass alle dem Unterricht folgen können, auch die Taubstummen, Blinden und Sehbehinderten. Zurzeit leben 250 Kinder im Zentrum, vom Kindergarten bis zur letzten Primarklasse (mit Tagesschülern sind es 305). Wegen Geldmangels und fehlender staatlicher Unterstützung konnte das Zentrum nicht planmässig weiterentwickelt werden, obwohl die Nachfrage gross ist. Im Jahr 2007 ist die Stiftung Karibu-Kinderhilfe tätig geworden und hat bis anhin mehrere Projekte realisiert.


Das grösste Gebäude, das mit Karibu Kinderhilfe Unterstützung gebaut wurde, ist der Mehrzwecksaal für rund 300 Kinder, Lehrer und Personal. Er dient in erster Linie als Esssaal.

Teilansicht des Mehrzwecksaal, bezogen 2017

Im Jahre 2011 wurden mit Spenden von Karibu Kinderhilfe die alten WC durch eine neue Schultoilette mit Duschen ersetzt.

Karibu-Kinderhilfe realisierte schon 2010 ein Wasserprojekt. In ca. 60 m Tiefe war Grundwasser vorhanden, das für Toiletten, Duschen und die Bewässerung Verwendung findet. Später wurde die elektrische Pumpe durch eine Solarpumpe ersetzt. Mit dem Wachstum der Schule (2018 rund 400 Kinder im Internat, inkl. Berufsschule, Lehrer und Angestellte) genügte die Pumpleistung am Tag nicht. In der Nacht wird nun zusätzlich mit der Elektropumpe gefördert.

2010 wurde Wasser gefunden

Auch einige Nutztiere sind im Zentrum Boma anzutreffen

Viele hungrige Kinder wollen satt werden!

Das Essen war eintönig. Meist gab es „Einheitsbrei“. Inzwischen ist das Essen dank Gemüse etwas vielfältiger und auch gesünder geworden.

Minaell kam nur mit Stumpen an Armen und Beinen zur Welt. Die Schwestern vom Zentrum St. Francis Boma haben sie aufgenommen. Sie ist aufgeweckt und geht zur Schule. Nun hat ein Schweizer Ehepaar das Geld für Beinprothesen gespendet.Sie musste zur Anpassung der Prothesen für zwei Monate in ein Klinik in Dar es Salaam. Jetzt 2017 ist Minaell in der Anpssungsphase, d.h. Die Prothesen sind noch etwas schwerfür sie und bereiten ihr Mühe.

Sie schmerzen noch auf dem unebenen kurzen Weg zu Schule. Sie muss sich langsam an die Prothesen gewöhnen. Wir wünschen Minaell Geduld und viel Erfolg.

Interview mit dem blinden Lehrer Abraham